Daten und Fakten

Einsätze 2017 2 Brandbekämpfung 1 Hilfeleistung 1 Manschaft 57 Frauen 1 Männer 56 Fahrzeuge 2

Daten und Fakten

Einsätze 2018 16 Brandbekämpfung 10 Hilfeleistung 6 Manschaft 57 Frauen 1 Männer 56 Fahrzeuge 2
Weihnachtsbaumsammlung   06.01.2018   Jahreshauptversammlung     02.02.2018  
         Feuerwehr          Hellwege
 Geschichte
Historie der Freiwilligen Feuerwehr Hellwege Diese     Geschichtsaufarbeitung     stammt     zu     weiten     Teilen     aus     historischen    Aufzeichungen     in     Dienstbüchern.     Diese     wurden     von     Erhard     Thies zusammengetragen   und   teilweise   von   Marta   Robin,   Grete   Zuch   und   Heinz   Robin   aus   dem   Sütterlin      übersetzt.   Eingefügte   Fotos   stammen   teilweise   aus eigenen   Beständen.   Einige   Fotos   stammen   aus   dritter   Quelle   und      sind   dann   entsprechend   gekennzeichnet.   Das   Copyright   für   diese   Fotos   verbleibt grundsätzlich bei den Rechteinhabern.  Gründungsjahre und Anfänge 1924 Die   Gründungsversammlung   der   Freiwilligen   Feuerwehr   Hellwege   wurde   am   Abend   des   5.   Dezember   1924   ab   20   Uhr   mit   37   Kameraden   beim   Gastwirt Prüser   abgehalten.   Die   Versammelten   gaben   sich   und   ihrer   Wehr   eine   Satzung   und   wählten   sowohl   einen   Ortsbrandmeister,   wie   auch   einen      stellvertretenden Ortsbrandmeister.   Zum   ersten   Ortsbrandmeister   wurde   Joh.   Hoops   gewählt,   sein   Stellvertreter   wurde   Hermann   Lohmann   aus   Hausnummer   9a.   Für   beide Kandidaten gab es Gegenkandidaten.  1925 Am   Sonntag,   dem   21.   Februar   1925   trat   die   Wehr   nachmittags   um   drei   Uhr   am   Spritzenhaus   zusammen,   um   die      vorhandenen   Löschgeräte   in   die   Wehr   zu übernehmen.   Es   standen   eine   kleine   und   eine   grosse   Spritze   zur   Verfügung.   Noch   im   gleichen   Jahr   wurde   an   zwei   Eichen   neben   dem   Spritzenhaus   eine Vorrichtung angebracht, die das Trocknen  der Schläuche nach Gebrauch ermöglichte. 1926 Der   erste   Einsatz   der   Feuerwehr   Hellwege   war   in   Ahausen.   Die   Nachricht   vom   Feuer   im   Nachbardorf   erreichte   Hellwege   erst   eine   Stunde   nach   dessen Ausbruch.   Mit   Spritze,   Schlauchwagen   und   zwei   Wasserwagen,   setzte   man   sich   nach   Ahausen   in   Bewegung.   Dort   brannte   ein   Wohnhaus   bis   auf   die Grundmauern nieder. 1927 In   der   Nacht   vom   20.   auf   den   21.   Juni   1927   fand   die   erste   Nachtübung   der   Wehr   statt.   Wann   der   Alarm   ausgerufen   wurde   ist   nicht   bekannt.   Aber nachfolgende Bereitschaftszeiten wurden nach Erschallen des Feuerhorns festgestellt:  • Nach fünf Minuten11 Mann bereit  • Nach zehn Minuten13 Mann bereit  • Nach fünfzehn Minuten17 Mann bereit  • Nach zwanzig Minuten20 Mann bereit  • Nach fünfundzwanzig Minuten27 Mann bereit  • Nach dreissig Minuten28 Mann bereit  Acht   Minuten   nach   der   Abfahrt   vom   Gerätehaus   konnte   auf   der   Wümmebrücke   Wasser   gegeben   werden.      Am   Nachmittag   des   1   Juli   wurde   die   Wehr   vom Breitenfeldermoor   aus   alarmiert.   Der   Schweinestall   des   Hermann   Jäger   brannte   lichterloh.   Mithilfe   der   grossen   Spritze   konnte   das   Feuer   erfolgreich   bekämpft und   gelöscht   werden.      Abends   um   neun   Uhr   wurde   die   freiwillige   Wehr   wiederum   alarmiert.   Dieses   Mal   standen   des   Oberst   Patermanns   Scheune   und Viehstall   in   Flammen.   Das   Löschwasser   musste   mit   dem   Wasserwagen   von   der   Wümmebrücke   herangeschafft   werden.   Da   das   Feuer   zu   spät   entdeckt   wurde konnte der Brand nicht mehr gelöscht werden. Die  Gebäude wurden ein Raub der Flammen. 1929 In   der   Nacht   vom   5.   auf   den   6.   Januar   brannten   bei   strenger   Kälte   das   Wohlhaus   mit   Diele   und   die   Stallungen   von      Ferdinand Avenriep   ab.   Da   ein   Trocknen der Schläuche wegen des strengen Frosts im Freien nicht möglich war, bekam ein jeder Wehrmann einen Schlauch mit nach Hause in die Wohnung gegeben.  1932 Am   ersten   Ostertag   des   Jahres   1932   wurde   die   Feuerwehr   alarmiert,   weil   in   der   Nähe   des   Haberloher   Busches   ein      Heidebrand   entstanden   war.   Es   wird angenommen, dass Heidebürstenbinder ihn verursachten. 1933 Ein   neuer   Feueralarm   ertönte   am   Mittag   des   20. April.   Im   Haberloher   Busch   war   wieder   ein   Feuer   ausgebrochen.   In   dem   meterhohen   Heidekraut   konnte   das Feuer   nicht   bezwungen   werden   und   so   fiel   ein   grosser   Kiefernbestand   den   Flammen   zum   Opfer.   Am   Vormittag   des   Pfingsttags   1933   stiegen   über   Ahausen gewaltige   Rauchmassen   auf.   Radfahrer   erkundeten   und      stellten   fest,   dass Ahausen   brannte!   Unverzüglich   rückte   unsere   Wehr   aus   und   arbeitete   bis   10   Uhr am Abend   bei   der   Brandbekämpfung.   Elf   Gehöfte   wurden   beinahe   vollständig   eingeäschert.   Unserer   Wehr   kam   die   starke   Handdruckspritze   mit   den   mehreren Hundert Metern Schläuchen darauf sehr zu statten.  Das dritte Reich und die Kriegsjahre 1934   In   diesem   Jahr   fand   eine   Übung   mit   der   Feuerwehr   in   Sottrum   statt.   Beide   Wehren   wurden   um   19:30   Uhr   alarmiert.   Die      Feuerwehr   Hellwege   konnte   schon sechs   Minuten   nach   dem   Ausrücken   vom   Spritzenhaus   aus   beiden   Spritzen   Wasser      geben.   Die   Feuerwehr   Sottrum   traf   aber   erst   eine   dreiviertel   Stunde später mit der Motorspritze ein und es konnte auch erst zehn Minuten nach dem Eintreffen Wasser gegeben werden. 1935 Am   Sonnabend,   dem   3.   Januar   fand   um   20   Uhr   im   Saal   des   Gastwirts   Prüser   ein Appell   der   Freiwilligen   Feuerwehr   statt.      Es   wurden Anzug   und Ausrüstung der Wehr nachgesehen.  1936 Es   wurde   festgelegt,   dass   im   Winter   auf   dem   Saal   des   Gastwirts   Prüser   der   Dienst   zur   Gerätepflege   stattfindet.      Brand   durch   Blitzeinschlag   bei   Hoops,   heute Gasthaus   Kaiser.   Die   Feuerwehr   ward   sofort   alarmiert   und   konnte   nach   sieben   Minuten   Wasser   geben.   Durch   das   schnelle   Eingreifen   wurde   der   Brand gelöscht   und   die   Gebäude   wurden      gerettet.   Durch   den   Funkenflug   beim   Dreschen   mit   einem   Lanz   Bulldog   auf   dem   Breitenfeldermoor   geriet   das   Wohnhaus bei  Worthmanns in Brand. Die Nebengebäude konnten gerettet werden.  1939 Im Haberloher Busch werden 20 Morgen jüngerer Kiefernbestand ein Opfer der Flammen.  1941 Da   viele   Kameraden   zum   Wehrdienst   in   der   Wehrmacht   eingezogen   wurden,   wird   eine   zehn   Mann   starke   Pflichtfeuerwehr   aufgestellt,   die   die   Freiwillige Feuerwehr    unterstützen    soll.    Am    17.    März    tritt    die    Freiwillige    Feuerwehr    erstmals    zusammen    mit    der    Pflichtfeuerwehr    auf    den    Plan.    Es    wurden Brandschneisen   durch   die   großen   Heideflächen   gebrannt,   um   so   ein   Übergreifen   eines   Brandes   auf   weitere      Heideflächen   zu   verhindern.      Grossbrand   durch das   Entzünden   eines   Brandzünders   auf   dem   Brunnenkamp.      Beim   Lausebusch   wurden   Brandbomben   abgeworfen.   Es   war   ein   Brand   entstanden,   der   aber nicht gelöscht werden  konnte. Es brannten nur kleine Heideflächen ab.  1943 Am   letzten   Tag   des   Jahres   stürzte   ein   Bomber   an   der   Scheune   bei   Küsels   an   der   Bosdorfer   Strasse   ab.   Das   gelagerte   Getreide   fing   Feuer.   Durch   das schnelle Eingreifen der Wehr konnte das meiste Getreide aus der Scheune gebracht werden. 1944 Am   Abend   des   17.   Januar   wurden   neun   große   Sprengbomben   auf   die   Grundstücke   Hoops,   Heemsoth   und   Behrens   abgeworfen.   Der   entstandene   Brand konnte aber schnell gelöscht werden.   1945 Das   Dienstbuch   der   Freiwilligen   Feuerwehr   Hellwege   wurde   im   Spritzenhaus   aufbewahrt.   Bei   der   Einnahme   Hellweges   durch   die   Engländer   wurde   es vernichtet.  Nach dem Krieg – Phönix aus der Asche  1949 21 Hellweger formieren sich zu einer neuen Freiwilligen Feuerwehr Hellwege nach dem Krieg. 1950 Heinrich   Kassau   wird   Hellweges   Ortsbrandmeister   und   übernimmt   dieses Amt   26   lange   Jahre,   welches   von   Johann   Hoops      ausgeübt   wurde.   Im   gleichen   Jahr ereignet   sich   ein   grosser   Moorbrand   auf   dem   Breitenfeldermoor.   Hellwege   bekommt   ein   neues   Feuerwehrgerätehaus,   die   Alarmierung   erfolgt   nicht   mehr   mit Feuerhörnern. Ab sofort gibt  es eine Sirene, die alarmiert. 1967 Bei   Johann   Tewes   brennt   ein   großer   Hähnchenmaststall   komplett   ab.   Tausende   Hühner   werden   ein   Raub   der   Flammen,      die   Strahlungshitze   ist   so   gross, dass umliegende Gebäude mit allem, was zur Verfügung steht nass gehalten werden -  auch mit der Milch aus Kannen.  1968 Hellwege    bekommt    sein    erstes    motorisiertes    Feuerwehrfahrzeug,    einen    Opel    Blitz.    Das    LF-8    kann    eine    Löschgruppe        aufnehmen    und    hört    auf    den Funkrufnamen „Florian Rotenburg 57/23“ .   1973 Die Freiwillige Feuerwehr Hellwege wird zu einer Stützpunktwehr ernannt. 1974 Die Gemeindefeuerwehr Hellwege wird Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Sottrum und fungiert fortan als Ortsfeuerwehr. 1975 Im   Rahmen   der   Kreisbereitschaft   rücken   zahlreiche   Wehrmitglieder   mit   zu   den   verheerenden   Waldbränden   in   der   Lüneburger   Heide   aus.      Im   Nachgang   zu diesen   Wald-   und   Heidebränden   beschafft   das   Land   Niedersachsen   kleine,   wendige   Tanklöschfahrzeuge      auf   Unimogfahrgestellen.   Diese   werden   zum   Teil aus   Beständen   des   Bundes   übernommen.   Auch   die   Ortsfeuerwehr   Hellwege   erhält   einen   sogenannten   „Niedersachsen-Tanker“.   Das   Fahrzeug   hat   einen Wassertank   mit   einem   Inhalt   von   800   Litern   und   eine   Pumpe   mit   einer   Förderleistung   von   1.600      Litern/Minute   bei   8   bar   Förderdruck   an   Bord,   wurde   1965 gebaut,   1966   erstmals   zugelassen   und   ist   heute   das   älteste,   noch   im   Dienst   befindliche   Fahrzeug   der   ersten   Generation   von   Luftschutzhilfsdienst-   und Zivilschutzfahrzeugen im  Landkreis Rotenburg. Zunächst hatte das Fahrzeug den Funkrufnamen „Florian Rotenburg 57/12“. 1976 Wiederum   als   Bestandteil   der   Kreisbereitschaft   Rotenburg,   sind   auch   helweger   Feuerwehrleute   zur   Bekämpfung   der   Folgen   der   Hochwasserkatastrophe   nach Drochtersen im Landkreis Stade unterwegs.  1977 I n einem Protokollauszug der SGS heisst es über die Ortsfeuerwehr Hellwege, dass diese eine „problemlose Wehr“ sei. 1979 Im   Februar   kommt   es   zu   einer   Schneekatastrophe   in   weiten   teilen   Norddeutschlands.   Ohne   den   Einsatz   der   Freiwilligen   Feuerwehr   geht   im   Ort   gar   nichts mehr. 1980 Ortsbrandmeister   Heinrich   Kassau   verstirbt   nach   knap   30-jähriger   Führung   der   Ortsfeuerwehr   im Amt.   Sein   Sohn   Peter   Kassau   wird   neuer   Ortsbrandmeister in   Hellwege.   Im   gleichen   Jahr   stellt   die   Samtgemeinde   den   Status   der   Wehr   als   Stützpunktwehr   in   Frage.   Nach   langer   Diskussion   bleibt   der   Status   aber zunächst erhalten.  1982 Die    Ortsfeuerwehr    bekommt    als    zusätzliche    Immobilie    das    alte    Kalthaus    zugesprochen.    Die    Sanierung    und    Restaurierung        des    Gebäudes    erfolgt    in Eigenleistung. Es wird darin ein Aufenthaltsraum mit angegliederter, kleiner Küche eingerichtet.  1987 Die Feuerwehr legt erstmals eine Ölsperre in der Wümme an. 1988 Auf    dem    Hof    von    Claus-Friedrich    Böhling    bricht    ein    Grossfeuer    in    Stall    und    Scheune    aus.    Durch    den    massiven        Wassereinsatz    und    mithilfe    der Nachbarwehren kann das reetgedeckte Hauphaus gehalten werden. Stall und Scheuen aber brennen bis auf die Grundmauern nieder. 1989 Im   Zuge   einer   grossangelegten   Übung   für   die   Kreisbereitschaft   Rotenburg   am   NATO-Depot   in   Hellwege,   werden   erhebliche   Probleme   festgestellt,   die   in   den Folgejahren   bearbeitet   wurden.   Im   Sommer   sterben   beim   Absturz   eines   Kleinflugzeugs   auf   dem   Weser-Wümme-Flugplatz   der   Pilot   und   ein   Vater   mit   seinen zwei   Kindern.   Ein   trauriger   Tag   für   die   gesamte   Wehr.   Nur   wenige   Wochen   später   bricht   im   Haus   des   Lehrers   Volkert   Lange   ein   Grossfeuer   aus.   Da   die Familie   nicht   im   Haus   ist,   kommt   es   zu   keinen   Personenschäden.   Das   Holzhaus   brennt   nieder,   ein   Übergreifen   des   Flammen   auf   ein   benachbartes   Haus   kann verhindert werden.  Die Zeit nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 1990    ist   ein   denkwürdiges   Jahr   für   die   Feuerwehr   Hellwege.   Diese   wird   zu   insgesamt   23   Einsätzen   gerufen!   Der   umfangreichste   Einsatz   war   der   Brand   weiter Moor-   und   Heideflächen.   Bedingt   durch   die   schwierigen   Verhältnisse      werden   die   gesamten   Ortfeuerwehren   der   Samtgemeinde,   sowie   die   Wehren   aus Wittorf,    aus    Vahlde,    aus    Fintel,    aus        Hemsbünde,    aus    Kirchwalsede    und    aus    Posthausen    mit    eingesetzt.    Zur    Brandbekämpfung    fallen    über    2.700 Dienststunden    an,    allein    die    Kameraden    aus    Hellwege    leisten    binnen    vier   Tagen,    an    denen    das    Feuer    sich    immer    wieder    Bahn    bricht,    über    1.200 Dienststunden.  1991 In   diesem   Jahr   stellt   die   Ortsfeuerwehr   erstmalig   einen   Weihnachtsbaum   in   der   Ortsmitte   auf,   der   sehr   gut   bei   der      Dorfbevölkerung   ankommt.   Erstmals   dabei ist   auch   ein   neuer   Kamerad:   Die   Ortswehr   erhält   als   Ersatz   für   den   alten   Opel      Blitz   ein   Leihfahrzeug   der   Samtgemeinde   Sottrum.   Es   handelt   sich   um   ein   LF- 16   mit   einer   Pumpenleistung   von   2.400      Litern   Wasser   pro   Minute   bei   einem   Förderdruck   von   8   bar.   Das   Fahrzeug   wurde   schon   1963   gebaut.   Dieses Fahrzeug  wird noch bis in das Jahr 2013 hinein Dienst in der Samtgemeinde tun.  1992 Zusammen mit der Ortsfeuerwehr Ahausen wird eine Jugendfeuerwehrgruppe gegründet. 1993 Nach   nunmehr   über   25   Dienstjahren   hat   unser   Opel   Blitz   ausgedient.   Die   Wehr   nimmt   ein   neues   Fahrzeug   LF-8   auf   Basis      Mercedes-Benz   813   mit Frontpumpe   und   Tragkraftspritze   in   Dienst.   Da   die   Wehr   mit   dem   vorhandenen   TLF-8/8   bereits   über   ein   wasserführendes   Fahrzeug   verfügt,   war   die Beschaffung  eines Fahrzeugs ohne eigenen Wasservorrat nach „Technischer Weisung Nr. 14 Niedersachsen“ möglich. 1994 Das   Gründungsjahr   der   eigenen   Jugendfeuerwehrgruppe   in   Hellwege.   Unser   stellvertretender   Ortsbrandmeister   Andreas      Storch   wird   Jugendfeuerwehrwart. Ihm assistiert Bernd Lohmann.  1996 Die   Gemeinde   stellt   der   Ortsfeuerwehr   mit   dem   Übungsgelände   am   Waldring   über   2.500   Quadratmeter   Fläche   zur      Verfügung.   In   Eigenarbeit   wird   ein Übungsplatz für die Jugendfeuerwehrgruppe angelegt.  1997 Nach   über   17   Jahren   im Amt   übergibt   Peter   Kassau   die   Ortfeuerwehr   Hellwege   in   die   Hände   von   Waldemar   Wichels   als   neuem   Ortsbrandmeister.   Im   gleichen Jahr    erreicht    die    Jugendfeuerwehrgruppe    bei    den    Landeswettbewerben    in    Hankensbüttel    den    28.    Platz.    An    diesem    Wettbewerb    hatten    1.612 Jugendfeuerwehrgruppen   teilgenommen!   Schon   zuvor   wusste   unsere   Jugendgruppe   mit   sehr   guten   Platzierungen   bei   den   Gemeinde-   und   Kreiswettbewerben zu überzeugen.  1999 Die   Freiwillige   Feuerwehr   Hellwege   feiert   ihr   75-jähriges   Bestehen   im   Zuge   eines   Kreisfeuerwehr-Verbandstags   mit      einem   Fest   und   anschließendem   großen Zapfenstreich.
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         Feuerwehr          Hellwege
 Geschichte
Historie der Freiwilligen Feuerwehr Hellwege Diese     Geschichtsaufarbeitung     stammt     zu     weiten     Teilen     aus     historischen Aufzeichungen      in      Dienstbüchern.      Diese      wurden            von      Erhard      Thies zusammengetragen   und   teilweise   von   Marta   Robin,   Grete   Zuch   und   Heinz   Robin aus   dem   Sütterlin      übersetzt.   Eingefügte   Fotos   stammen   teilweise   aus   eigenen Beständen.   Einige   Fotos   stammen   aus   dritter   Quelle   und      sind   dann   entsprechend gekennzeichnet.    Das    Copyright    für    diese    Fotos    verbleibt    grundsätzlich    bei    den Rechteinhabern.  Gründungsjahre und Anfänge 1924 Die   Gründungsversammlung   der   Freiwilligen   Feuerwehr   Hellwege   wurde   am Abend des    5.    Dezember    1924    ab    20    Uhr    mit    37    Kameraden    beim    Gastwirt    Prüser abgehalten.    Die    Versammelten    gaben    sich    und    ihrer    Wehr    eine    Satzung    und wählten    sowohl    einen    Ortsbrandmeister,    wie    auch    einen        stellvertretenden Ortsbrandmeister.   Zum   ersten   Ortsbrandmeister   wurde   Joh.   Hoops   gewählt,   sein Stellvertreter     wurde     Hermann     Lohmann     aus     Hausnummer     9a.     Für     beide Kandidaten gab es Gegenkandidaten.  1925 Am   Sonntag,   dem   21.   Februar   1925   trat   die   Wehr   nachmittags   um   drei   Uhr   am Spritzenhaus    zusammen,    um    die        vorhandenen    Löschgeräte    in    die    Wehr    zu übernehmen.   Es   standen   eine   kleine   und   eine   grosse   Spritze   zur   Verfügung.   Noch im   gleichen   Jahr   wurde   an   zwei   Eichen   neben   dem   Spritzenhaus   eine   Vorrichtung angebracht, die das Trocknen  der Schläuche nach Gebrauch ermöglichte. 1926 Der   erste   Einsatz   der   Feuerwehr   Hellwege   war   in   Ahausen.   Die   Nachricht   vom Feuer   im   Nachbardorf   erreichte   Hellwege   erst   eine   Stunde   nach   dessen   Ausbruch. Mit    Spritze,    Schlauchwagen    und    zwei    Wasserwagen,    setzte    man    sich    nach Ahausen    in    Bewegung.    Dort    brannte    ein    Wohnhaus    bis    auf    die    Grundmauern nieder. 1927 In   der   Nacht   vom   20.   auf   den   21.   Juni   1927   fand   die   erste   Nachtübung   der   Wehr statt.    Wann    der   Alarm    ausgerufen    wurde    ist    nicht    bekannt.   Aber    nachfolgende Bereitschaftszeiten wurden nach Erschallen des Feuerhorns festgestellt:  • Nach fünf Minuten11 Mann bereit  • Nach zehn Minuten13 Mann bereit  • Nach fünfzehn Minuten17 Mann bereit  • Nach zwanzig Minuten20 Mann bereit  • Nach fünfundzwanzig Minuten27 Mann bereit  • Nach dreissig Minuten28 Mann bereit  Acht   Minuten   nach   der   Abfahrt   vom   Gerätehaus   konnte   auf   der   Wümmebrücke Wasser    gegeben    werden.        Am    Nachmittag    des    1    Juli    wurde    die    Wehr    vom Breitenfeldermoor   aus   alarmiert.   Der   Schweinestall   des   Hermann   Jäger   brannte lichterloh.   Mithilfe   der   grossen   Spritze   konnte   das   Feuer   erfolgreich   bekämpft   und gelöscht    werden.       Abends    um    neun    Uhr    wurde    die    freiwillige    Wehr    wiederum alarmiert.   Dieses   Mal   standen   des   Oberst   Patermanns   Scheune   und   Viehstall   in Flammen.      Das      Löschwasser      musste      mit      dem      Wasserwagen      von      der Wümmebrücke    herangeschafft    werden.    Da    das    Feuer    zu    spät    entdeckt    wurde konnte   der   Brand   nicht   mehr   gelöscht   werden.   Die      Gebäude   wurden   ein   Raub   der Flammen. 1929 In   der   Nacht   vom   5.   auf   den   6.   Januar   brannten   bei   strenger   Kälte   das   Wohlhaus mit   Diele   und   die   Stallungen   von      Ferdinand   Avenriep   ab.   Da   ein   Trocknen   der Schläuche   wegen   des   strengen   Frosts   im   Freien   nicht   möglich   war,   bekam   ein   jeder Wehrmann einen Schlauch mit nach Hause in die Wohnung gegeben.  1932 Am   ersten   Ostertag   des   Jahres   1932   wurde   die   Feuerwehr   alarmiert,   weil   in   der Nähe    des    Haberloher    Busches    ein        Heidebrand    entstanden    war.    Es    wird angenommen, dass Heidebürstenbinder ihn verursachten. 1933 Ein   neuer   Feueralarm   ertönte   am   Mittag   des   20.   April.   Im   Haberloher   Busch   war wieder   ein   Feuer   ausgebrochen.   In   dem   meterhohen   Heidekraut   konnte   das   Feuer nicht   bezwungen   werden   und   so   fiel   ein   grosser   Kiefernbestand   den   Flammen   zum Opfer.    Am    Vormittag    des    Pfingsttags    1933    stiegen    über    Ahausen    gewaltige Rauchmassen   auf.   Radfahrer   erkundeten   und      stellten   fest,   dass Ahausen   brannte! Unverzüglich   rückte   unsere   Wehr   aus   und   arbeitete   bis   10   Uhr   am   Abend   bei   der Brandbekämpfung.   Elf   Gehöfte   wurden   beinahe   vollständig   eingeäschert.   Unserer Wehr    kam    die    starke    Handdruckspritze    mit    den    mehreren    Hundert    Metern Schläuchen darauf sehr zu statten.  Das dritte Reich und die Kriegsjahre 1934   In   diesem   Jahr   fand   eine   Übung   mit   der   Feuerwehr   in   Sottrum   statt.   Beide   Wehren wurden   um   19:30   Uhr   alarmiert.   Die      Feuerwehr   Hellwege   konnte   schon   sechs Minuten    nach    dem   Ausrücken    vom    Spritzenhaus    aus    beiden    Spritzen    Wasser      geben.   Die   Feuerwehr   Sottrum   traf   aber   erst   eine   dreiviertel   Stunde   später   mit   der Motorspritze    ein    und    es    konnte    auch    erst    zehn    Minuten    nach    dem    Eintreffen Wasser gegeben werden. 1935 Am   Sonnabend,   dem   3.   Januar   fand   um   20   Uhr   im   Saal   des   Gastwirts   Prüser   ein Appell   der   Freiwilligen   Feuerwehr   statt.      Es   wurden   Anzug   und   Ausrüstung   der Wehr nachgesehen.  1936 Es   wurde   festgelegt,   dass   im   Winter   auf   dem   Saal   des   Gastwirts   Prüser   der   Dienst zur    Gerätepflege    stattfindet.        Brand    durch    Blitzeinschlag    bei    Hoops,    heute Gasthaus   Kaiser.   Die   Feuerwehr   ward   sofort   alarmiert   und   konnte   nach   sieben Minuten   Wasser   geben.   Durch   das   schnelle   Eingreifen   wurde   der   Brand   gelöscht und   die   Gebäude   wurden      gerettet.   Durch   den   Funkenflug   beim   Dreschen   mit einem    Lanz    Bulldog    auf    dem    Breitenfeldermoor    geriet    das    Wohnhaus    bei      Worthmanns in Brand. Die Nebengebäude konnten gerettet werden.  1939 Im   Haberloher   Busch   werden   20   Morgen   jüngerer   Kiefernbestand   ein   Opfer   der Flammen.  1941 Da   viele   Kameraden   zum   Wehrdienst   in   der   Wehrmacht   eingezogen   wurden,   wird eine   zehn   Mann   starke   Pflichtfeuerwehr   aufgestellt,   die   die   Freiwillige   Feuerwehr unterstützen   soll.   Am   17.   März   tritt   die   Freiwillige   Feuerwehr   erstmals   zusammen mit   der   Pflichtfeuerwehr   auf   den   Plan.   Es   wurden   Brandschneisen   durch   die   großen Heideflächen    gebrannt,    um    so    ein    Übergreifen    eines    Brandes    auf    weitere      Heideflächen     zu     verhindern.          Grossbrand     durch     das     Entzünden     eines Brandzünders   auf   dem   Brunnenkamp.      Beim   Lausebusch   wurden   Brandbomben abgeworfen.   Es   war   ein   Brand   entstanden,   der   aber   nicht   gelöscht   werden      konnte. Es brannten nur kleine Heideflächen ab.  1943 Am   letzten   Tag   des   Jahres   stürzte   ein   Bomber   an   der   Scheune   bei   Küsels   an   der Bosdorfer    Strasse    ab.    Das    gelagerte    Getreide    fing    Feuer.    Durch    das    schnelle Eingreifen    der    Wehr    konnte    das    meiste    Getreide    aus    der    Scheune    gebracht werden. 1944 Am Abend   des   17.   Januar   wurden   neun   große   Sprengbomben   auf   die   Grundstücke Hoops,   Heemsoth   und   Behrens   abgeworfen.   Der   entstandene   Brand   konnte   aber schnell gelöscht werden.   1945 Das    Dienstbuch    der    Freiwilligen    Feuerwehr    Hellwege    wurde    im    Spritzenhaus aufbewahrt. Bei der Einnahme Hellweges durch die Engländer wurde es vernichtet.  Nach dem Krieg – Phönix aus der Asche  1949 21   Hellweger   formieren   sich   zu   einer   neuen   Freiwilligen   Feuerwehr   Hellwege   nach dem Krieg. 1950 Heinrich   Kassau   wird   Hellweges   Ortsbrandmeister   und   übernimmt   dieses   Amt   26 lange    Jahre,    welches    von    Johann    Hoops        ausgeübt    wurde.    Im    gleichen    Jahr ereignet    sich    ein    grosser    Moorbrand    auf    dem    Breitenfeldermoor.    Hellwege bekommt   ein   neues   Feuerwehrgerätehaus,   die   Alarmierung   erfolgt   nicht   mehr   mit Feuerhörnern. Ab sofort gibt  es eine Sirene, die alarmiert. 1967 Bei   Johann   Tewes   brennt   ein   großer   Hähnchenmaststall   komplett   ab.   Tausende Hühner   werden   ein   Raub   der   Flammen,      die   Strahlungshitze   ist   so   gross,   dass umliegende   Gebäude   mit   allem,   was   zur   Verfügung   steht   nass   gehalten   werden   -     auch mit der Milch aus Kannen.  1968 Hellwege   bekommt   sein   erstes   motorisiertes   Feuerwehrfahrzeug,   einen   Opel   Blitz. Das   LF-8   kann   eine   Löschgruppe      aufnehmen   und   hört   auf   den   Funkrufnamen „Florian Rotenburg 57/23“ .   1973 Die Freiwillige Feuerwehr Hellwege wird zu einer Stützpunktwehr ernannt. 1974 Die   Gemeindefeuerwehr   Hellwege   wird   Bestandteil   der   Freiwilligen   Feuerwehren der Samtgemeinde Sottrum und fungiert fortan als Ortsfeuerwehr. 1975 Im   Rahmen   der   Kreisbereitschaft   rücken   zahlreiche   Wehrmitglieder   mit   zu   den verheerenden   Waldbränden   in   der   Lüneburger   Heide   aus.      Im   Nachgang   zu   diesen Wald-    und    Heidebränden    beschafft    das    Land    Niedersachsen    kleine,    wendige Tanklöschfahrzeuge        auf    Unimogfahrgestellen.    Diese    werden    zum    Teil    aus Beständen    des    Bundes    übernommen.   Auch    die    Ortsfeuerwehr    Hellwege    erhält einen   sogenannten   „Niedersachsen-Tanker“.   Das   Fahrzeug   hat   einen   Wassertank mit   einem   Inhalt   von   800   Litern   und   eine   Pumpe   mit   einer   Förderleistung   von   1.600     Litern/Minute   bei   8   bar   Förderdruck   an   Bord,   wurde   1965   gebaut,   1966   erstmals zugelassen   und   ist   heute   das   älteste,   noch   im   Dienst   befindliche   Fahrzeug   der ersten     Generation     von     Luftschutzhilfsdienst-     und     Zivilschutzfahrzeugen     im       Landkreis   Rotenburg.   Zunächst   hatte   das   Fahrzeug   den   Funkrufnamen   „Florian Rotenburg 57/12“. 1976 Wiederum   als   Bestandteil   der   Kreisbereitschaft   Rotenburg,   sind   auch   helweger Feuerwehrleute    zur    Bekämpfung    der    Folgen    der    Hochwasserkatastrophe    nach Drochtersen im Landkreis Stade unterwegs.  1977 I n   einem   Protokollauszug   der   SGS   heisst   es   über   die   Ortsfeuerwehr   Hellwege, dass diese eine „problemlose Wehr“ sei. 1979 Im      Februar      kommt      es      zu      einer      Schneekatastrophe      in      weiten      teilen Norddeutschlands.   Ohne   den   Einsatz   der   Freiwilligen   Feuerwehr   geht   im   Ort   gar nichts mehr. 1980 Ortsbrandmeister    Heinrich    Kassau    verstirbt    nach    knap    30-jähriger    Führung    der Ortsfeuerwehr   im   Amt.   Sein   Sohn   Peter   Kassau   wird   neuer   Ortsbrandmeister   in Hellwege.    Im    gleichen    Jahr    stellt    die    Samtgemeinde    den    Status    der    Wehr    als Stützpunktwehr   in   Frage.   Nach   langer   Diskussion   bleibt   der   Status   aber   zunächst erhalten.  1982 Die     Ortsfeuerwehr     bekommt     als     zusätzliche     Immobilie     das     alte     Kalthaus zugesprochen.    Die    Sanierung    und    Restaurierung        des    Gebäudes    erfolgt    in Eigenleistung.   Es   wird   darin   ein   Aufenthaltsraum   mit   angegliederter,   kleiner   Küche eingerichtet.  1987 Die Feuerwehr legt erstmals eine Ölsperre in der Wümme an. 1988 Auf    dem    Hof    von    Claus-Friedrich    Böhling    bricht    ein    Grossfeuer    in    Stall    und Scheune   aus.   Durch   den   massiven      Wassereinsatz   und   mithilfe   der   Nachbarwehren kann    das    reetgedeckte    Hauphaus    gehalten    werden.    Stall    und    Scheuen    aber brennen bis auf die Grundmauern nieder. 1989 Im    Zuge    einer    grossangelegten    Übung    für    die    Kreisbereitschaft    Rotenburg    am NATO-Depot    in    Hellwege,    werden    erhebliche    Probleme    festgestellt,    die    in    den Folgejahren     bearbeitet     wurden.     Im     Sommer     sterben     beim     Absturz     eines Kleinflugzeugs   auf   dem   Weser-Wümme-Flugplatz   der   Pilot   und   ein   Vater   mit   seinen zwei   Kindern.   Ein   trauriger   Tag   für   die   gesamte   Wehr.   Nur   wenige   Wochen   später bricht   im   Haus   des   Lehrers   Volkert   Lange   ein   Grossfeuer   aus.   Da   die   Familie   nicht im   Haus   ist,   kommt   es   zu   keinen   Personenschäden.   Das   Holzhaus   brennt   nieder, ein Übergreifen des Flammen auf ein benachbartes Haus kann verhindert werden.  Die Zeit nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 1990     ist    ein    denkwürdiges    Jahr    für    die    Feuerwehr    Hellwege.    Diese    wird    zu insgesamt   23   Einsätzen   gerufen!   Der   umfangreichste   Einsatz   war   der   Brand   weiter Moor-   und   Heideflächen.   Bedingt   durch   die   schwierigen   Verhältnisse      werden   die gesamten   Ortfeuerwehren   der   Samtgemeinde,   sowie   die   Wehren   aus   Wittorf,   aus Vahlde,   aus   Fintel,   aus      Hemsbünde,   aus   Kirchwalsede   und   aus   Posthausen   mit eingesetzt.   Zur   Brandbekämpfung   fallen   über   2.700   Dienststunden   an,   allein   die Kameraden   aus   Hellwege   leisten   binnen   vier   Tagen,   an   denen   das   Feuer   sich immer wieder Bahn bricht, über 1.200 Dienststunden.  1991 In   diesem   Jahr   stellt   die   Ortsfeuerwehr   erstmalig   einen   Weihnachtsbaum   in   der Ortsmitte   auf,   der   sehr   gut   bei   der      Dorfbevölkerung   ankommt.   Erstmals   dabei   ist auch   ein   neuer   Kamerad:   Die   Ortswehr   erhält   als   Ersatz   für   den   alten   Opel      Blitz   ein Leihfahrzeug   der   Samtgemeinde   Sottrum.   Es   handelt   sich   um   ein   LF-16   mit   einer Pumpenleistung   von   2.400      Litern   Wasser   pro   Minute   bei   einem   Förderdruck   von   8 bar.   Das   Fahrzeug   wurde   schon   1963   gebaut.   Dieses   Fahrzeug      wird   noch   bis   in das Jahr 2013 hinein Dienst in der Samtgemeinde tun.  1992 Zusammen    mit    der    Ortsfeuerwehr    Ahausen    wird    eine    Jugendfeuerwehrgruppe gegründet. 1993 Nach   nunmehr   über   25   Dienstjahren   hat   unser   Opel   Blitz   ausgedient.   Die   Wehr nimmt   ein   neues   Fahrzeug   LF-8   auf   Basis      Mercedes-Benz   813   mit   Frontpumpe und   Tragkraftspritze   in   Dienst.   Da   die   Wehr   mit   dem   vorhandenen   TLF-8/8   bereits über   ein   wasserführendes   Fahrzeug   verfügt,   war   die   Beschaffung      eines   Fahrzeugs ohne   eigenen   Wasservorrat   nach   „Technischer   Weisung   Nr.   14   Niedersachsen“ möglich. 1994 Das    Gründungsjahr    der    eigenen    Jugendfeuerwehrgruppe    in    Hellwege.    Unser stellvertretender   Ortsbrandmeister Andreas      Storch   wird   Jugendfeuerwehrwart.   Ihm assistiert Bernd Lohmann.  1996 Die   Gemeinde   stellt   der   Ortsfeuerwehr   mit   dem   Übungsgelände   am   Waldring   über 2.500   Quadratmeter   Fläche   zur      Verfügung.   In   Eigenarbeit   wird   ein   Übungsplatz   für die Jugendfeuerwehrgruppe angelegt.  1997 Nach   über   17   Jahren   im   Amt   übergibt   Peter   Kassau   die   Ortfeuerwehr   Hellwege   in die   Hände   von   Waldemar   Wichels   als   neuem   Ortsbrandmeister.   Im   gleichen   Jahr erreicht      die      Jugendfeuerwehrgruppe      bei      den      Landeswettbewerben      in Hankensbüttel      den      28.      Platz.      An      diesem      Wettbewerb      hatten      1.612 Jugendfeuerwehrgruppen       teilgenommen!       Schon       zuvor       wusste       unsere Jugendgruppe      mit      sehr      guten      Platzierungen      bei      den      Gemeinde-      und Kreiswettbewerben zu überzeugen.  1999 Die   Freiwillige   Feuerwehr   Hellwege   feiert   ihr   75-jähriges   Bestehen   im   Zuge   eines Kreisfeuerwehr-Verbandstags    mit        einem    Fest    und    anschließendem    großen Zapfenstreich.